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Südtirol

Südtirol

Der Name Südtirol entstand im 20. Jahrhundert als Bezeichnung für den Südteil von Tirol südlich des Brennerpass. Zugleich wurde für den italienischsprachigen Landesteil (Bezirke Trient und Rovereto) auch der Begriff Welschtirol verwendet. Die Grenze zum österreichischen Bundesland Tirol, zugleich die italienisch-österreichische Staatsgrenze, verläuft seit Ende des 1. Weltkriegs am Alpenhauptkamm. Der bekannteste Übergang ist der Brennerpass, über den, mit Brenner-Autobahn und -Eisenbahn, eine der wichtigsten Nord-Süd-Verbindungen über die Alpen führt.

Offizielle Amtssprachen in Südtirol sind Deutsch, Italienisch und Ladinisch. In Südtirol werden landesweit über 40 verschiedene Dialekte des Südbairischen gesprochen und zusammen umgangssprachlich auch „Südtirolerisch” genannt. Die Dialekte haben ihre eigenen speziellen Wörter und Satzverbindungen, die bereits in Nordtirol nicht mehr immer verstanden werden. Häufig werden auch eingedeutsche italienische Wörter verwendet, die sich meist auf öffentliche Einrichtungen oder Berufe beziehen.